Kirchengemeinde Kirchwistedt

Die Kirchengemeinde Kirchwistedt hat derzeit etwa 1090 Gemmeindemitglieder. Zu ihr gehören die Orte Brillit und Volkmarst, sowie alle zur Ortschaft Kirchwistedt gehörenden Ortsteile.

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Gerade noch eimal gut gegangen!!!


Ungefähr fünf Meter neben der Kirche ging am Donnertag, 9. August, 
während des kurzen, aber hefigen Orkans, die zweite Linde zu Boden.

Hier hat Gott noch einmal seine schützende Hand über die Kirchengemeinde 
gehalten. (Käte Heins)

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Bild: Käte Heins

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Wahl zwischen Gottesdienst und Abendandacht

In Kirchwistedt können Christen zwischen Gottesdienst und Abendandacht wählen.

In der Landeskirche gibt es immer mehr unbesetzte Pfarrstellen. Dieses hat wiederum zur Folge, dass die traditionellen Gottesdienste am Sonntagvormittag um 10 Uhr in den letzten Jahren immer weniger werden. Ebenfalls stark rückläufig ist der Anteil der Gottesdienstbesucher - während die Abendandachten im Kirchwistedter Gemeindehaus eine gute Resonanz verzeichnen können . 

Woran liegt es? Warum kommt diese Art, seinen Glauben zu leben und zu erleben bei den Menschen in der Gemeinde so gut an? Ist es die Musik? Sind es die Gastredner, die meistens über ein Wunschthema des Vorbereitungskreises referieren. Oder ist es einfach das lockere, gemeinsame Miteinander bei Kaffee, Tee und Keksen. Natürlich sind der ehemalige Gemeindepastor Kay Oppermann und Superintendent Wilhem Helmers gute Zugpferde, wenn es darum geht das Gemeindehaus zu füllen. Es bedarf auch relativ wenig Vorbereitungszeit, diese Art der Andacht auf die Beine zu stellen. Kaffeetafel vorbereiten, etwas Blumendekoration und Kerzen auf die Tische. Liederhefte, Musikbegleitung– und schon kann es losgehen.                                                                                            

Anders beim Gottesdienst, mit der traditionellen Liturgie unserer Landeskirche. Hier bestimmt das Kirchenjahr den Ablauf des Gottesdienstes. Pastoren, Lektoren, Organisten und Küster verbringen einige Stunden in der Woche damit, sich auf den nächsten Gottesdienst vorzubereiten. Zeit, die dem Kirchenkreis eine Menge Geld kostet. Pastor Manfred Schmeißer brachte es in einem der letzten Gottesdienste auf den Punkt, als er seine Predigt mit folgendem Satz begann. Er erzählte, von einer Begebenheit in einem sonntäglichen Gottesdienst. Der Pastor tritt an die Kanzel und begrüßt die Gemeinde. Er blickt in lauter leere Bankreihen. Bis sich aus der letzten Reihe sich eine einzelne Stimme meldet und sagt, 

,, Guten Morgen, mein Name ist Brigitte“. Übrigens, auch in unserem Kirchenkreis längst keine Seltenheit mehr. Während die ältere Generation der über Siebzigjährigen, noch  regelmäßigen an den Gottesdiensten in der Kirche teilnimmt, vermisst man hier die Generation vierzig Plus. Ein Phänomen, welches auch Superintendent Helmers während der Abendandacht im Juli erzählte. Er war allerdings sehr überrascht darüber, dass so viel Männer an der Andacht teilnahmen. Die fehlten sonst in den Gottesdiensten. 

Einen Satz den Pastor Oppermann den Besuchern im Juni mit auf den Weg gab lautete, ,, Zuhause ist ein Ort, wo jemand auf mich wartet“. Noch werden die Türen der Kirche am Sonntag geöffnet. Noch ruft uns der Klang der Glocken und die Königin der Musikinstrumente, unsere Röver-Orgel stimmt in den Gottesdienst ein. Immer neu, oft vertraut. Gottesdienst in unserer Kirchengemeinde.                      

Text Käte Heins

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Abendgottesdienst im Juli


,,Gott des Himmels und der Erden". Dieser Liedtext habe in für sein Leben geprägt. Superintendent Wilhelm Helmers nahm die Besucher gedanklich mit in das 
Haus seiner Großeltern. Immer wieder wurde dieserText zusammen mit den Großeltern gebetet,wenn er in Leer zu Besuch war, erzählte Helmers.

Was für Oma und Opa wichtig war, wurde irgendwann auch für ihn wichtig. Wir müssen Ausschau halten nach Menschen, die ihren Glauben so  leben,dass man von denen lernen kann, regte Superintendent Helmers an. (Käte Heins)
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Bild: Käte Heins

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Abendgottesdienst im Juni

Pastor Kay Oppermann war im Juni zu Gast im Kirchwistedter Gemeindehaus. Das Thema - Psalm 84. Ein Psalm, der das Haus Gottes besingt. Was ist mein Zuhause? Was gehört zu einem guten Zuhause?

Zuhause ist ein Ort, wo jemand auf mich wartet. Auch mal aushalten, wenn das Schöne nicht da ist. Das Werden und  Vergehen als guten Lebensrhytmus akzeptieren. Dieser Abend gab den Besuchern eine Menge mit auf den Weg. (Käte Heins)
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Bild: Käte Heins

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Einführungsgottesdienst in der Johannes - der - Täufer Kirche

Kirchengemeinde wirbt noch um Kirchenvorsteher in der Region Brillt

Richtige Entscheidungen treffen und positiv in die Zukunft schauen, auch 
wenn es manchmal schwierige Probleme zu bewältigen gibt. Mit der 
richtigen Navigation sollte es gelingen , den richtigen Weg zu finden. 
Mit diesen Worten machte Pastorin Sabrina Lerch den neuen 
Kirchenvorsteherinnen und Vorsteheren während des feierlichen 
Gottesdienstes Mut für die nächsten Jahre. Auch wenn Bianca Michaelis 
und Kerstin Kück in Abwesenheit aus ihrem Amt verabschiedet wurden, 
hoffe Sabrina Lerch doch , dass sie der Gemeinde auf andere Weise 
verbunden bleiben. Zur Zeit fehlen im Kirchenvorstand noch zwei 
Mitglieder, die bis zum Jahresende berufen werden können.

Der langjährige Kirchenvorsteher Hermann Oerding möchte gerne junge Menschen 
dazu bringen, sich im Kirchenvorstand zu engagieren. Denn wohin der Weg 
einer Gemeinde in den nächsten Jahren geht, dass entscheidet vor allem 
der Kirchenvorstand.(khe)

Bild:  Pastorin Sabrina Lerch mit dem neuen Kirchenvorstand v. li. Sabine 
Schumacher, Dieter Lohsen,  Helma Hildebrandt, Hermann Oerding und Herma 
Hühnken.
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Bild: Käte Heins

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Den Mond wollt ich dir schenken

Musik und Lyrik mit Kathrin und Simon Bellett. 

Maler und Dichter haben sich von jeher durch die Kraft des  Mond inspirieren lassen. Sie haben bekannte Filmmelodien, Abendlieder und jede Menge Gedichte zusammengetragen. Herausgekommen ist ein Konzert, welches keine Wünsche offen lässt. ,, Wir wollten zum ersten Mal ein gemeinsames Programm  machen", erzählte Simon Bellett.  Auftakt der Tournee 

,, Den Mond wollt ich dir schenken" war das Konzert in der Johannes - der - Täufer Kirche in Kirchwistedt. Mondlaternen, Gitarre, Querflöte, Harfe  und Dudelsack. Der Vollblutmusiker hatte jede Menge Intrumente dabei. 60 Besucher  hatten in der Kirche platz genommen, als Simon Bellett die Mondscheinsonate von Ludwig von Beethoven auf dem E - Piano anstimmte.  

Von Erlebnissen aus Tansania berichtete das Ehepaar Bellett. Dort erscheint der Mond am nächtlichen Himmel, als eine liegende Sichel.  Erinnerungen an eine Mondnacht auf Helgoland wurden wach, als Kathrin Bellett das allseits bekannte Gedicht von James Krüss ,,Dunkel war´s, der Mond schien helle" zum Besten gab. Ob es der Swing, des Liedes ,,Fly me to the moon" oder der Wassermann, aus dem Musical ,,Hair", mit der voluminösen Stimme von Kathrin Bellett gesungen, oder ,, Claire du Lune" von Claude Debussy.  Zart und voller Harmonie auf dem Piano gespielt. 

Es klang wie eine Traumreise durch den nächtlichen Himmel. Gemeinsam wurde mit dem Publikum das bekannte Lied ,, Der Mond ist aufgegangen" angestimmt. Ohne Zugabe kam das Duo nicht davon. ,,Diesen Dudelsack habe ich mir erst kürzlich gekauft", berichtete Bellett, ,,mal sehen ob etwas raus kommt", scherzte er.  Kein Problem für den Vollblutmusiker. 

Mit ,,Amazing Grace" spielte er sich sofort  in die Herzen des Publikums. Zum Schluß gab es den Songtext von Tom Walker ,, Light on" , gespielt von Simon Bellett (Gitarre), Christin Förstera (Geige) und Kathrin Bellett (Harfe). (khe)
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Bild: Käte Heins

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Frühaufsteher halten Gottesdienst die Treue


Zum traditionellen Frühgottesdienst um 6 Uhr versammelten sich 25 
Gottesdienstbesucher in der Johannes - der - Täufer Kirche in Kirchwistedt.

Die Gottesdienstbesucher sitzen in der dunklen Kirche und warten.

Pastor Manfred Schmeißer in seinem weißen Talar trägt die brennende 
Osterkerze. Gemeinsam mit Hermann Oerding, Helma Hildebrandt, Sabine 
Schumacher und Herma Hüncken wird die Kerze mit dem Gesang ,, Christus 
ist das Licht" zum Altarraum getragen. Die Kerzen auf dem Altar und die 
Handkerzen der Gottesbesucher werden angezündet. Langsam wird es hell im 
Gotteshaus. Es ist still.

Der Gottesdienst beginnt mit dem Lied ,,Christ ist erstanden". Danach folgt die Osternachtliturgie. Draußen wird es ebenfalls hell. In der Ferne kräht ein Hahn. Nach dem Gottesdienst erwartet die Besucher ein leckeres Osterfrühstück im Gemeindehaus.

(Autorin: Käte Heins)
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Bild: Käte Heins

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Neuer Pilgerweg

Der Raum der Stille in der Gnarrenburger Kirche ist Mo. bis Fr. von 10.00 bis 16.00 Uhr geöffnet. Da die Tür klemmt, muss man sie mit Kraft öffnen.

DerTeilabschnitt von Gnarrenburg nach Brillit ist durchdacht. Im Frühjahr werden die Stationstafeln mit Worten von Paulus aufgestellt. Zurzeit wird am"Raum der Stille" im Kellerraum der Brilliter Kirche gearbeitet. Wer Lust hat mitzuarbeiten, kann sich gerne bei lrene Wellbrock (Tel. 04763-939213) melden.

Das Pilgerwegteam bedankt sich bei allen Spendern für die Unterstützung. offizielle Einweihung und Einsegnung des Pilgerweges am 24. Juni 2018 vormerken.

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Bild: pixabay.com

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Riesen ,, Schweinerei“ in Kirchwistedt

Seit 2003 gibt es die Johannes- der Täufer- Stiftung in Kirchwistedt. Seitdem haben viele Menschen, denen die kirchliche Arbeit und das Leben in der Dorfgemeinschaft wichtig ist, die Stiftung in der Kirchengemeinde Kirchwistedt unterstützt. Nun will die Stiftung, mit der Aktion ,, Schweine mästen“, die von der Landeskirche angebotene Bonifizierung nutzen.

Die Johannes-der-Täufer - Stiftung plant im Rahmen der Bonifizierung, eine größere ,, Schweinerei“, die in Juni 2019 mit einem großen Schlachtfest beendet werden soll.

Wer kennt es nicht. Nach jedem Einkauf sammelt sich immer mehr Wechselgeld an - und das Portemonaie wird schwerer. Eigentlich möchte man die Kleingeldbeträge nicht länger mit sich herumschleppen und loswerden. Dem kann mit der Aktion ,,Schweine mästen“, leicht Abhilfe geschaffen werden. In Zukunft sollte man einfach auf die kleinen bunten Sparschweine der Johannes - der - Täufer - Stiftung achten und anfangen zu mästen. Die Sache mit dem Mästen ist ganz einfach. Die Sparschweine sind dankbar für  jeden Cent. Es darf aber auch ruhig mal rascheln im Schweinebauch, den auch Scheine freuen sich einfach über jeden Imbiss. Am Ende der Bonifizierung soll ein großes Schlachtfest stattfinden.Die Aktion geschieht vor dem Hintergrund, dass die Landeskirche bis zum 30. Juni 2019 für jeweils drei gestiftete Euro, einen weiteren Euro dazu gibt. Diese Rendite sollte Ansporn genug sein, die Johannes - der - Täufer - Stiftung, mit vielen gemästeten Schweinen zu unterstützen. ,, Wir werden 60 Sparschweine, die mit einem Aufkleber der Stiftung versehen sind, in der Kirche, dem Gemeindehaus und in örtlichen Geschäften verteilen“ erklärt der Vorsitzende Benno Hünken. Eine Ausgabe an private Haushalte ist ebenfalls geplant. Wer Interesse hat, kann sich jeweils im Landgasthof Oerding oder bei Benno Hünken in Beverstedt – Altwistedt , Teichstraße 1, ein Schwein abholen.Die Sparschweine wurden der Stiftung von der Volksbank e G Bremerhaven – Cuxland als Schenkung übergeben.

Kontakt: Benno Hünken, Tel.04747/1421. (khe)

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Bild: Käthe Heins

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Konzert mit Simon und Kathrin Bellett

Der Mond ist aufgegangen. Musik und Lyrik mit Kathrin und Simon Bellett Am Sonntag, 8. April, um 19 Uhr findet in der Johannes - der Täufer Kirche in Kirchwistedt ein Konzert mit Simon und Kathrin Bellett statt. Simon und Kathrin Bellett haben für das Jahr 2018 ein neues Programm erarbeitet. Das Licht, das in dunkler Nacht auf die Erde scheint, ist ein Geschenk, weil es von Gott kommt. In den Liedern, Gedichten und der Moderation geht es darum, dass wir nicht in einer Welt ohne Kraft und Inspiration des Himmels leben können. In dem neuen Programm wird der  ,, Mond" das Thema des Konzertabends sein. Ob es die Mondschein Sonate von Beethoven,  Fly me to the moon,  oder der Mann im Mond von den Prinzen , sowie Gedichte von Matthias Claudius und Joachim Ringelnatz sind. An diesem  Konzertabend ist für jeden Besucher das passende Stück vom Mond dabei.

 Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.

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Bild: privat

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