Kirchengemeinde Kirchwistedt

Seit über 60 Jahren besonders am Herzen: Das kirchliche Leben in der Region zu stärken


Neben Volkmast, Stemmermühlen, Horst, Altwistedt und Ahe gehört auch das Dorf Brillit zur Kirchengemeinde Kirchwistedt. 
Seit 1963 steht in Brillit eine kleines Kirchengebäude. Wie kam es dazu?
In dem Bericht von Pastor Schoeneberg über die Beschlüsse des Kirchenvorstandes zum Bau einer Kirche in Brillit (veröffentlicht Februar 1958 in „Kirche und Heimat“) können Sie einiges erfahren!
Bereits in den 50er Jahren hat der Kirchwistedter Kirchenvorstand intensiv darüber nachgedacht, Menschen auf den weit entfernten Dörfern zu helfen und zu erreichen, seelsorgerlich betreuen zu können und die Frauen- und Jugendarbeit zu stärken. Bereits seit 60 Jahren setzt sich die Kirchengemeinde Kirchwistedt dafür ein, das kirchliche Leben in unserer Region zu stärken.
Aber lesen Sie selbst. Hier ein Auszug aus dem Bericht von Herrn Pastor Schoeneberg: 

"Anlässlich der Visitation am 23. Juni 1957 wurden im Visitationsbericht die Schwierigkeiten in der seelsorgerlichen Betreuung der Gemeindeglieder in dem etwa 10 km vom Kirchort entfernten Brillit erwähnt. In dem Bericht dort heißt es: „Es ist ein dringendes Bedürfnis, in Brillit einen Gemeinderaum zu schaffen, um einen kirchlichen Mittelpunkt zu haben. Das würde vor allem die Jugend- und Frauenarbeit fördern. Die Jugendabende werden bisher immer in den Häusern der Gemeindeglieder gehalten. Doch wird es immer schwerer, ein offenes Haus zu finden. Außerdem leidet der Besuch daran, dass das Haus jedes Mal wechselt und viele nicht erfahren, wo der Abend stattfindet." Der Gedanke war, in Brillit einen einfachen Raum zu schaffen, in dem diese Abende abgehalten werden könnten, und auch unsere Gottesdienste, die ja an jedem ersten Sonntag im Monat stattfinden. Bei der Besprechung des Herrn Superintendenten Schwekendiek mit dem Kirchenvorstand am 21. Juni 1957 griff dieser den Plan auf und stellte ihn zur Debatte. Er machte darüber hinaus den Vorschlag, doch den Bau einer kleinen Kapelle ins Auge zu fassen, um in Brillit ein kirchliches Zentrum zu schaffen und regelmäßig an jedem Sonntag die Abhaltung eines Gottesdienstes zu ermöglichen. Es könnte dann zugleich darin ein Gemeinderaum eingerichtet werden. Alle Kirchenvorsteher [Georg Rademacher, Kirchwistedt; August Brockmann, Brillit; Robert Ulke, Volkmarst; Fritz Dreyer, Volkmarst und Johann Mollenhauer, Ahe; Anm. d. Red.] waren der Meinung, dass ein solcher Bau eine dringende Notwendigkeit für Brillit sei."

Den kompletten Bericht können Sie hier lesen: 

Termine für Jugendandachten, Frauenfrühstück und Kinderstunden können Sie hier entnehmen: