Kirchengemeinde Kirchwistedt

 6. Kirchwistedter Stiftungsessen

Heiteres und Nachdenkliches beim Stiftungsessen- Superintendent Helmers stellt ein besonders Projekt vor.

Aktion Schlachtfest läuft noch bis Juni 2019 in Kirchwistedt

„Da habe ich mir ja praktisch Konkurrenz eingeladen“, sagte der Stiftungsvorsitzende Benno Hünken. Weil Superintendent Wilhelm Helmers während seines Vortrags immer wieder darauf hingewiesen hatte, doch bitte Mitglied im Förderverein des Hospiz zu werden. Sie selbst bestimmen, wann ich aufhören muss. Erst wenn ich genügend ausgefüllte Eintrittserklärungen in Ihren Händen sehe, höre ich auf“, scherzte Superintendent Helmers. Seit Frühjahr 2014 hat das Hospiz zwischen Elbe und Weser bereits vielen Schwerkranken und Sterbenden ermöglicht, in einer wohnlichen, familiären Atmosphäre, am Lebensende ein menschenwürdiges und selbstbestimmtes Leben zu führen. 

Für ein Hospiz bedarf es einen besonderen Ort, an dem man Stille halten, Stand halten und neue Kraft gewinnen kann. Offene Kritik übte Helmers darüber, dass ein weiteres Hospiz in der Nähe von Bremerhaven geplant ist. Für Superintendent Helmers ist dieses einzigartige Hospiz in Bremervörde, ein ganz besonderes Projekt, welches er den rund 100 Gästen beim Kirchwistedter Stiftungsessen im Landgasthof Oerding vorstellte. „Bei uns werden auch Menschen begleitet, die mit Kirche nichts am Hut haben“, betont Helmers. Ein feines Gespür dafür zu haben, was derjenige möchte, der im Bett liegt. Dafür sorgen individuell ausgebildete Pflegekräfte, Ärzte, Sozialarbeiter, Seelsorger und ein starkes Team ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer. Es hat etwas mit der besonderen Atmosphäre dieses Hauses zu tun. 

Die Zeit, die den ,,Gästen“ bleibt, soll eine gute Zeit sein. Die Zimmer können individuell umgestaltet werden. So wird auch Angehörigen ermöglicht, nah bei ihren Partnern, Eltern oder Verwandten zu sein. Alle 11 Zimmer haben einen Balkon oder eine Terrasse. ,, Das ist kein Haus, wo die Gondeln immer Trauer tragen“, so Helmers. Erst kürzlich wurde Oktoberfest mit Fassbier gefeiert. Auch ausgefallene Essenswünsche, wie Heißhunger auf Bratkartoffeln, werden auch noch abends um 22 Uhr gestillt. Nachdem die Gäste des Stiftungsessens ihren Hunger mit leckerer Martinsgans gestillt hatten, sorgte Damian Czerniak mit seiner Gitarre und Gesang für musikalische Unterhaltung. Pastorin Sabrina Lerch richtete ihre Andacht auf das kommende Reformationsfest aus. Für den Vorsitzenden Hünken war es schwierig, in diesem Jahr eine Firma als Sponsor zu gewinnen. Erstmals haben sich zwei Privatpersonen bereit erklärt, die nicht weiter genannt werden möchten, die Förderung zu übernehmen. Am 1. Januar 2018 betrug das Stiftungskapital 114.603. Euro. An der Aktion Schlachtfest, die noch bis zum 30. Juni 2019 läuft, können sich Interessierte noch beteiligen. Information: Benno Hünken Tel. 04747/1421. Email www.stiftung-kirchwistedt.de.

(Text und Bild: Käte Heins)

"Damit die Kirche im Dorf bleibt und im Pfarrhaus das Licht nicht ausgeht"

Die Stiftung der Johannes der Täufer Kirchengemeinde Kirchwistedt wurde im Jahr 2003 gegründet. Als selbständige Stiftung ist sie eine rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts und eine kirchliche Stiftung im Sinne von § 20 des Niedersächsischen Stiftungsgesetzes. 

Aus der Satzung: "Der Name der Stiftung lautet "Stiftung der Johannes der Täufer Kirchengemeinde Kirchwistedt". Die Stiftung hat ihren Sitz in Kirchwistedt. Zweck der Stiftung ist die Förderung und Sicherstellung der kirchlichen Arbeit in der Ev.-luth. Johannes der Täufer Kirchengemeinde Kirchwistedt. Der Stiftungszweck wird verwirklicht durch Zahlungen aus den Stiftungserträgen je nach Bedarf für alle Aufgabenbereiche der kirchlichen Arbeit. 

Die Stiftung lädt Stifter und Gemeindeglieder der Kirchengemeinde Kirchwistedt jährlich zu einem Stiftungsessen in den Landgasthof Oerding in Kirchwistedt ein. 

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